10 Jahre „Arbeit – Bewegung – Geschichte“

Zehn Jahre kritische Geschichtsschreibung, zehn Jahre Debatten über Arbeit, soziale Bewegungen und gesellschaftlichen Wandel: Die Zeitschrift Arbeit – Bewegung – Geschichte feiert Jubiläum – und lädt am 12. September mit einem großen Programm nach Berlin-Kreuzberg in den Biergarten Jockel ein.

12. September 2026, Biergarten Jockel Berlin
 

PROGRAMM


15:30 Uhr Filmvorführung: „Bruderland ist abgebrannt“

Der Dokumentarfilm von 1991 thematisiert die Perspektiven ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeiter:innen auf die ostdeutsche Umbruchsgesellschaft. Nach dem Film steht die Regisseurin Angelika Nguyen für Gespräche bereit.
 
17:00 Uhr Podiumsdiskussion: Was bewegt die Geschichte? Arbeit, soziale Bewegungen und kritische Geschichtsschreibung heute

Gemeinsam mit den Historiker:innen Ralf Hoffrogge (Berlin) und Susan Zimmermann (Wien) sowie der Filmemacherin und Autorin Angelika Nguyen (Berlin) diskutieren wir über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Arbeit, der Arbeiter:innenbewegung und weiterer sozialer Bewegungen. Welche Bedeutung hat kritische Geschichtsschreibung heute? Welche Themen sind noch unterbelichtet? Und welche Rolle kann eine Zeitschrift wie Arbeit – Bewegung – Geschichte dabei spielen?
 
20 Uhr Konzert der Sogenannten Anarchistischen Musikwirtschaft.

Anschließend feiern wir weiter mit dem Konzert der Sogenannten Anarchistischen Musikwirtschaft. Die Berliner Band verbindet Blasmusik, Punk und Pop – und hat selbstverständlich auch Lieder der Arbeiter:innenbewegung im Gepäck.
 
Bis zum Konzert habt ihr auch die Möglichkeit, an unseren Büchertischen zu schmökern und mit der Redaktion ins Gespräch zu kommen.
 
Ob ihr die ABG seit Jahren lest oder einfach Lust auf spannende Diskussionen, gute Musik und einen sommerlichen Abend in Kreuzberg habt – kommt vorbei!
 
Wann? 12. September 2026
 
Wo? Biergarten Jockel, Berlin-Kreuzberg
 
Mehr Infos unter: https://www.arbeit-bewegung-geschichte.de/10-jahre-arbeit-bewegung-geschichte-feiert-mit-uns/

Rette mit uns den Sozialstaat

Bundesweiter Aktionstag am 26. September 2026

Die Regierungskoalition stellt arbeitende Menschen unter den Generalverdacht von Faulheit und Krankfeiern und legt die Axt an die soziale Sicherheit im Land. Das ist nicht das, was wir unter Reformen verstehen. Daher gehen wir am 26. September gemeinsam auf die Straße. Schließ Dich uns an, sei dabei!

Der Rasenmäher der Bundesregierung läuft über den Sozialstaat und macht vor kaum etwas halt beim Beschnitt. Beim Wohngeld sollen rund 400.000 Haushalte ihren Anspruch verlieren. Wer krank ist, soll sich künftig schon am ersten Tag in die volle Arztpraxis schleppen, sofern überhaupt ein Termin frei ist. Der Achtstundentag steht zur Disposition, sachgrundlose Befristungen sollen bis zu 48 Monate möglich sein – doppelt so lange wie bisher. Selbst bei der Rentenversicherung und der Bundesagentur für Arbeit soll pauschal Personal wegfallen, obwohl niemand sagen kann, wer die Arbeit dann erledigt.

So weit sind das zunächst politische Entscheidungen. Aber die lassen sich ändern.

Ver.di macht seit Langem Vorschläge, wie es besser geht. Eine Rente, die die Lebensleistung der Menschen anerkennt, ist nämlich finanzierbar. Eine Pflege, in der niemand mit den Kosten allein bleibt, ebenfalls. Was fehlt, ist der politische Wille, große Vermögen und Kapitalerträge angemessen zu beteiligen. Stattdessen wird bei denen gespart, die auf den Sozialstaat angewiesen sind.

Termin: 26.9.2026

Zentrale Kundgebungen finden in folgenden Städten statt: Berlin, Bremen, Erfurt, Essen, Frankfurt am Main, Freiburg, Hamburg, Hannover, Kiel, Leipzig, Magdeburg, Nürnberg, Rostock, Saarbrücken, Stuttgart

Weitere Informationen: Website von ver.di