19. März 2026, Frankfurt a.M.
Bei der Bundestagswahl 2025 konnte die rechtsextreme AfD bundesweit über 20 Prozent der Stimmen erreichen. In aktuellen Umfragen ist sie zum Teil sogar stärkste Kraft. In den USA schreitet der autoritäre Staatsumbau unter Trump voran. Autokraten sind weltweit auf dem Vormarsch und auch in Deutschland stellen Migrationsabwehr, Abbau von Sozialstaat und Arbeitsrechten, verbale Angriffe auf Minderheiten und Opposition eine Gefahr für Demokratie und Rechtsstaat dar.
Wie können Gewerkschaften dazu beitragen, dass Menschenrechte und demokratische Haltungen gestärkt werden? Wie können Rassismus, Antisemitismus und andere Formen von Menschenfeindlichkeit in Betrieb und Gesellschaft zurückgedrängt werden? Welche Bedingungsfaktoren haben den Aufstieg der Rechtsextremen ermöglicht? Welche Bündnisse und Gegenstrategien sind jetzt nötig, um ihn aufzuhalten?
Diese und weitere Fragen wollen wir am 19. März 2026 gemeinsam diskutieren. Dazu haben wir Expert:innen eingeladen, die aus wissenschaftlicher und gewerkschaftlicher Perspektive ein Schlaglicht auf Gewerkschaften und Rechtsextremismus werfen. Mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops wollen wir uns der Thematik aus unterschiedlichen Blickwinkeln nähern, Initiativen gegen Rechts vorstellen und die Möglichkeit zur Vernetzung geben.
Anmeldung: www.lea-bildung.de/
