Löhne, eine Preiserhöhung und rein ideeller Profit

Spendenaufruf für den express

Geneigte Leserinnen und Leser, liebe Freund:innen des express,

die meisten von Euch dürften es schon mitbekommen haben: Ab Januar 2026 wird der express teurer. Wir können wenig gegen die allgemeine Preissteigerung tun, die Produktion der Zeitung ist nicht annähernd kostendeckend!

Uns geht es wie vielen: Am Ende des Monats blicken wir traurig in den Geldbeutel – in den metaphorischen natürlich, denn in Wirklichkeit gucken wir in große Tabellen. Die sehen inzwischen übrigens viel schicker aus als noch vor ein paar Monaten. Dank Eurer Unterstützung konnten wir in unsere IT investieren – danke dafür! Schade nur, dass die neue Hard- und Software an den gestiegenen Preisen nichts ändern, sie nur ansprechender darstellen kann.

Trotz Preiserhöhung: der express ist weiterhin auf Eure Spenden angewiesen

Deshalb wenden wir uns erneut an Euch. Denn trotz der Preiserhöhung bei den Abos sind wir auf Eure Spenden angewiesen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir meinen, der express muss bezahlbar bleiben, insbesondere für Personen mit geringem Einkommen. Darum kostet das ermäßigte Abo weiterhin nur 20 Euro im Jahr, das Standard-Abo erhöht sich auf 50 Euro und die Förder- und Institutionen-Abos auf 90 Euro.

Im Unterschied zu den großen Medienkonzernen geht es bei uns nicht darum, mit dem Zeitungmachen Geld zu verdienen. Den express gibt es ausschließlich deshalb, weil wir überzeugt sind, dass wir etwas mitzuteilen haben. Deshalb auch das textlastige Layout jeder Ausgabe – wir hoffen, Ihr seht es uns nach. Gerüchtehalber soll es ja unter Euch sogar einige geben, die das ansprechend finden, weil es an andere Zeiten erinnert.

Wir bleiben die einzige unabhängige linke, nicht von Gewerkschaften oder Parteien finanzierte Gewerkschaftszeitung der Bundesrepublik. Das ermöglicht es uns, so manche Debatte zu führen, die in den Gewerkschaftsapparaten und ihrer internen Öffentlichkeit kaum geführt wird – wovon niemand überrascht sein sollte, schließlich müssen die auf andere Dinge Rücksicht nehmen als wir. So ist im express von manch neuen Überlegungen, wie den Widrigkeiten der Arbeitswelt etwas entgegengesetzt werden kann, schneller zu Lesen als anderswo. Gleichzeitig verteidigen wir die Idee des „Sozialismus“ in ihrer ganzen Bandbreite – ganz egal, wie sehr sie aus der Mode gekommen ist.

Das macht uns einzigartig in der linken Medienlandschaft. Stets und ständig erinnern wir an etwas, das so manche Linke immer mal wieder zu vergessen scheinen, wenn sie von Theorie zu Theorie und von Szenetrend zu Szenetrend hopsen: Den größten Teil des Tages arbeiten die Menschen. Unter welchen Bedingungen, was das mit ihnen macht, und in welche Kämpfe sie das verwickelt – dafür sollte sich eine Linke interessieren.

Wir meinen, dass es den express weiterhin braucht. Deshalb bitten wir um Eure Spenden. Wie immer könnt Ihr diese steuerlich absetzen. Selbstverständlich freuen wir uns auch, wenn Ihr neue Abonnent:innen werbt oder wenn Ihr Euer „ermäßigtes Abo“ in ein reguläres Abo bzw. dieses in ein „Förderabo“ umwandelt. Auch dies ist steuerlich absehbar – der express ist eine „Fachzeitschrift“!

Wir danken Euch herzlich für Eure Unterstützung!

Eine schöne (Vor-)Weihnachtszeit wünscht

Eure express-Redaktion

Kontoinhaber: AFP e.V.

Bank: Sparda-Bank Hessen eG

IBAN: DE28 5009 0500 0003 9500 37

BIC: GENODEF1S12

Falls Ihr Fragen zur Umstellung der Preise oder Eurem Abo habt, meldet Euch bitte per Mail bei uns unter: express-afp@online.de.

Eure express-Redaktion

Preiserhöhung des express ab Januar 2026

Liebe Leser:innen,

die taz hat es getan, die analyse & kritik hat es getan, und wir tun es auch. Um den express auch in Zukunft als kritische Stimme zu erhalten, sind wir gezwungen, unsere Preise zu erhöhen. Nicht weil uns die Profite nicht mehr reichen – wir machen überhaupt keine. Sondern weil auch uns die allgemeine Teuerung trifft: Allein die Kosten für Druck, Versand und Satz einer Einzelausgabe des express belaufen sich derzeit auf 3,58 Euro – hinzu kommen Honorare und Löhne für die Redaktionsarbeit, Kosten für Büromaterial und Korrespondenz, nicht zuletzt die Miete für unser Büro samt Nebenkosten.

Ab dem 1. Januar 2026 gelten deshalb folgende neue Preise für den express:

Einzelausgabe:            5 Euro,

Ermäßigtes Abo:         20 Euro pro Jahr für 10 Ausgaben (keine Erhöhung),

Reguläres Abo:           50 Euro pro Jahr für 10 Ausgaben,

Förderabo:                  90 Euro pro Jahr für 10 Ausgaben,

Institutionenabo:        90 Euro pro Jahr für 10 Ausgaben inkl. PDF-Version – insbesondere als   Arbeitsmittel für BR/PR.

Ihr seht: Wir haben die Preise nur moderat angehoben. Die einzelne Ausgabe wird um einen Euro teurer, dafür gibt es beim Bäcker gerade mal zwei trockene Brötchen. Und selbst mit den zehn Euro, um die das Jahresabo steigt, kommt man heute nicht mehr weit – in der Nähe unseres Büros im Frankfurter Bahnhofsviertel, das für seine essbaren Schnäppchen bekannt ist, gibt es dafür gerade so noch ein warmes Mittagessen.

Gerade weil aber alles so teuer geworden ist, müssen viele mehr als zuvor darauf achten, was sie ausgeben – in der Tat beobachten wir eine wachsende Zahl von Kündigungen mit der Begründung, dass das Geld zu knapp ist. Deshalb staffeln wir die Preise stärker als bisher: Das ermäßigte Abo bleibt stabil! Wir bieten es für all jene an, die über wenig Geld verfügen – zum Beispiel Erwerbslose, Auszubildende, Student:innen, Rentner:innen und Alleinerziehende, aber darüber hinaus auch für alle, die den express lesen wollen und ihn sich anders nicht leisten können. Ihr könnt weiter für nur 20 Euro im Jahr express lesen – subventioniert über solidarische Preisgestaltung.

Da dies nicht annähernd kostendeckend ist (siehe oben), hoffen wir auf mehr Förderabos. Deren Preis haben wir stärker angehoben, um 20 Euro auf nun 90 Euro jährlich. Sie bezu­schussen die ermäßigten Abos wie den express überhaupt.

Das Prinzip, an dem wir uns orientieren, dürfte Euch bekannt vorkommen: Wir meinen, dass wer mehr hat, auch mehr zahlen kann – das galt übrigens mal als absolutes Minimum gesellschaftlicher Moral, auch für Konservative und Liberale. Heute halten das manche schon für Sozialismus.

Die Umstellung der Preise erfolgt automatisch, Ihr müsst also nichts tun. Wegen der Preiserhöhung räumen wir Euch allerdings ein Sonderkündigungsrecht ein. Solltet Ihr mit den neu­en Preisen nicht einverstanden sein, könnt Ihr Euer Abo zum Ende des Jahres ohne jede Frist kündigen. Wir hoffen aber, dass Ihr uns trotz der gestiegenen Preise als Abonnent:innen erhal­ten bleibt. Nicht nur, weil wir finanziell auf Eure Abos angewiesen sind – sondern in erster Linie, weil wir den express machen, damit er gelesen wird.

Falls Ihr Fragen zur Umstellung der Preise oder Eurem Abo habt, meldet Euch bitte per Mail bei uns unter: express-afp@online.de.

Eure express-Redaktion