Melinda Cooper – Anachronism in Our Times
Die seit 2002 stattfindenden Adorno-Vorlesungen werden dieses Jahr von Melinda Cooper (School of Sociology at the Australian National University, Canberra) gehalten. Sie wird sich mit dem Aufleben dreier ursprünglich als überholt geltender Praktiken befassen: Dem „patrimonialen“ Kapitalismus, in welchem – siehe das Beispiel Musk – privat geführte Unternehmen und Investmentfonds (wieder) an Bedeutung gewinnen; Faschismus als revolutionärem Konservativismus, wenn eine rechtsextreme Regierung die Tradition von anti-government insurrection aufnimmt; und das Wideraufleben des Patriarchats in einer Logik sexualisierter Eigentumsansprüche.
Termin: 18. bis 20. November 2026, jeweils 18.30 Uhr
Ort: Frankfurt am Main, Campus Bockenheim, Hörsaal IV, Mertonstraße
Weitere Informationen: Website des Institut für Sozialforschung
