Im Folgenden unsere weiteren Publikationen zu Kampagnen und anderen wichtigen Themen

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Kirsten Huckenbeck, Anton Kobel, Uli Wohland (Hg.):
»Kampagnen« – eine Kampfform der Gewerkschaften und sozialen Bewegungen. Konzepte, Beispiele, Erfahrungen
2008 – 13 Euro

Mit dieser Tagung haben wir 2005 in der NGG-Bildungsstätte Oberjosbach begonnen, uns systematisch mit alternativen Formen des Arbeitskampfs zu beschäftigten. Anders als Ende 2005 sind Kampagnen zwar mittlerweile auch in den Gewerkschaften als Kampfform angekommen, doch eine Auswertung und Reflexion der unterschiedlichen Formen und Bedingungen von Kampagnenarbeit fehlt bislang. Die Broschüre stellt nicht nur eine Fülle von anregenden Beispielen vor, die z.T. bereits in laufende Kampagnen eingeflossen sind, z.T. den Anstoß zu neuen Entwicklungen gegeben haben, sondern dokumentiert auch die Diskussionen unter den rund 80 TeilnehmerInnen aus dem In- und Ausland. Abgerundet wird der Band durch einen umfangreichen Dokumenten- und Materialienteil sowie Literaturempfehlungen.



H.G. Lang:
»Da geht noch was: Leben an der Basis«
2005 – 9 Euro

Broschüre mit Texten von H.G. Lang und seinem alter ego A.D. Timm im express und in verschiedenen Büchern sowie Beiträge von Weggefährten: Manfred Birkhahn, Peter Grohmann, Wolfgang Günther, Kirsten Huckenbeck/Nadja Rakowitz, Jens Huhn, Otto Jacobi, Anton Kobel, Hans-Werner Krauß, Sybille Laturner, Mia Lindemann, Ulrich Mückenberger, Mathias Münter- Elfner, Walter Müller-Jentsch, Hinrich Oetjen, Knut Riedel, Bernd Riexinger, Eberhard Schmidt, Edwin Schudlich, Wolfgang Stather, Norbert Trautwein, Karin Volkmer/Ernst Dohr, Ewald Wehner und Edgar Weick.

Mannheimer/Heidelberger HBV-Hefte Ideen und Aktionen an der Basis



Yvette Bödecker/Heinz-Günter Lang:
„Der längste und letzte Tanz bei Nanz“
11 Wochen Arbeitskampf, 7 Wochen Streik – für den Erhalt der Arbeitsplätze und den Betriebsrat im Sommer 1998, 1999 – 8 Euro

In dem komplizierten Geflecht aus Konzentrationsprozessen und Fusionen von Unternehmen einerseits, Fremdvergabe von Produktion, Ausgründungen und „Inhouse-Outsourcing” anderseits, greifen traditionelle gewerkschaftliche Politikmuster nicht oder nicht mehr. Konzernstrukturen lösen sich auf und mit ihnen gewerkschaftliche Zuständigkeiten, Betriebsräte, Belegschaften als gewachsene soziale Zusammenhänge und nicht zuletzt soziale Standards und Mitbestimmungsrechte. Hierauf wissen die meisten Interessenvertretungen oft nur eine Antwort: Konzessionen und/oder Sozialpläne. Die 1999 erschienene Broschüre dokumentiert einen der wenigen Versuche von Gewerkschaften und Beschäftigten, andere Antworten zu finden und damit zugleich den bisher längsten Streik im Einzelhandel.

Jens Huhn:
„Die Schlecker-Kampagne 1994 – 1995“, 2001

Beim Kampf gegen Schlecker ging es nicht nur um die Anerkennung von Tarifverträgen und Betriebsräten, sondern um das menschenfeindliche, despotische System, mit dem Schlecker seine Beschäftigten seit Jahren unter der Fuchtel hielt. Der Kampf hatte überragende Bedeutung für die Erneuerung der Gewerkschaftsarbeit. Die »Schlecker-Kampagne« ist inzwischen zu einem Begriff und Vorbild für viele geworden. Sie steht für eine andere, neue Form gewerkschaftlichen Kampfes und gewerkschaftlicher Politik, bei denen sich die Gewerkschaft als Teil einer »sozialen Bewegung« versteht. Die Broschüre dokumentiert die Auseinandersetzung und stellt die neu entwickelten Ansätze vor.

Jens Huhn:
„Anders arbeiten – bei vollem Gehalt“
Neue Arbeitskampfformen in einem modernen Dienstleistungsbetrieb, 2001 – 8 Euro

Im Februar dieses Jahres ist ein bemerkenswerter Arbeitskampf in Mannheim zu Ende gegangen: Die überregionale Öffentlichkeit hat ihn kaum zur Kenntnis genommen. TRANSMEDIA, einem Dienstleistungsunternehmen der MEDIEN UNION, dem drittgrößten Medienkonzern in Deutschland, war von Belegschaft und Gewerkschaft eine Gehaltsregelung und ein Manteltarifvertrag aufgezwungen worden. Auf den ersten Blick erscheint der Kampf bei TRANSMEDIA „nur“ als einer von vielen „Häuserkämpfen“. Bei näherem Hinsehen allerdings zeigen sich ungewöhnliche Züge. Die Broschüüre dokumentiert und kommentiert den Arbeitskampf in einem Unternehmen, das typisch für die Verhältnisse der New Economy ist und zeigt, was man durch „Dienst nach Vorschrift“ erreichen kann.

ver.di-Hefte Ideen und Aktionen an der Basis (ehem. Mannheim/Heidelberger HBV-Hefte)



Frank-Uwe Betz:
Freiheit - Unterdrückung - Widerstand
Geschichte und Geschichten im Raum Schwetzingen
1848 – 1948
Berichte und Dokumente, Dezember 2001

Frank-Uwe Betz / Anton Kobel:
»Antisemitismus – Verfolgung – Zwangsarbeit«
Nazizeit im Raum Schwetzingen, 2004 – 9 Euro

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